andreas brecheisen
aufstellungsfelder.de

 

 "Unsere Reise durchs Leben ist nicht dazu da, sicher am Grab anzukommen, in einem gut erhaltenen Körper, sondern eher schräg hinein zu schlittern, völlig verschlissen, lauthals brüllend: heilige Scheiße, was für eine Fahrt!" *

 

 

Als besonders interessant und aufschlussreich erweisen sich Aufstellungen zu einem Symptom, an dem man leidet oder das zur chronischen Qual geworden ist. Es eröffnet sich eine neue Perspektive, die das Leiden in einem anderen Licht erscheinen lässt. Häufig zeigen sich auch unbewusste Verbindungen zu Mitgliedern der Herkunftsfamilie. Auch dort erlebte Traumata können eine Rolle spielen.

Oft geht es erst einmal "nur" um die Zustimmung zum eigenen, momentanen Zustand. Das Symptom will gesehen und gewürdigt werden.


*Mevis Leyred, USA, im Alter von 83 Jahren
Quelle: Sneh Victoria Schnabel, Newsletter Herbst 2009